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Herzlich Willkommen
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- Veröffentlicht am Sonntag, 13. Dezember 2009 18:02
"Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt."
(Olaf Tschimpke, NABU-Präsident seit 2003).
Ziele des Vereins
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- Veröffentlicht am Freitag, 25. Dezember 2009 20:21
Zweck des Vereins sind Schutz und Pflege der Natur unter besonderer Berücksichtigung der frei lebenden Tier und Pflanzenwelt, sowie Förderung naturverbundener Landschaftsgestaltung und der Tierschutz. Der Verein betreibt seine Aufgaben auf wissenschaftlicher Grundlage.
Jahresprogramm zum Download
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 02. März 2011 20:41
Unser Termin-Flyer 2012 ist nun auch im PDF-Format zum Download verfügbar.
Naturschutz mit der Motorsäge
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Juli 2010 17:41
Gießener Anzeiger vom 27.02.2012 - KREIS GIESSEN
Naturschutz mit der Motorsäge
27.02.2012 - LICH
Stadt Lich lenkt Ausgleichsmaßnahmen in naturschutzfachliche wertvolle Gebiete
Lich (red), Schon seit nunmehr zwei Jahren plant die Stadt Lich, die Ausgleichsmaßnahmen vorhandener Bebauungspläne zu ändern und in naturschutzfachlich wertvolle Gebiete zu lenken. Die Fläche „Kirchberg“, ein ehemaliger Magerrasen oberhalb des „Niederried“ ist eine solche wertvolle Fläche. Dies zeigt sich auch darin, dass die Fläche zu einem „Flora-Fauna-Habitat Gebiet“ (FFH-Gebiet) der Europäischen Union ausgewiesen wurde. Außerdem ist die Fläche Teil eines ausgewiesenen Vogelschutzgebiets.
Allerdings ist der Standort bedroht durch die sich immer weiter ausbreitenden Hecken, die die seltenen Arten zuwuchern. So fanden sich noch vor wenigen Jahren Buntes Vergißmeinnicht, Zierliche Kammschmiele, Streifenklee und Thymian auf der Fläche, die man heute nur noch mit Mühe wieder findet. „Solche Standorte sollten uns auch als Stadt verpflichten, etwas zu tun“, erklärte Bürgermeister Bernd Klein. „Natürlich haben wir umso mehr Interesse an der Umsetzung einer vom Regierungspräsidium gewünschten Naturschutzmaßnahme, wenn sie uns auch etwas bringt, nämlich den Ausgleich für unseren neuen Bebauungsplan Fasanerie“. Die Fläche wurde durch die Landschaftspflegevereinigung Gießen, die die Stadt bei der Festsetzung von Ausgleichsmaßnahmen berät, vorgeschlagen. Durch den Ausgleich ist festgesetzt, dass der Standort entbuscht und wieder in Nutzung genommen wird. Auf diese Art und Weise wird sowohl den seltenen Pflanzen als auch den Vögeln ,wie dem dort vorkommenden Neuntöter, wieder ein Lebensraum geboten.

Am Kirchberg wurde entbuscht. Unter anderen mit dabei:
Dr. Achim Zedler (2.v.l.), Vorsitzender des Kreisverbandes des NABU,
Ingrid Moser (4.v.l.), Geschäftsführerin der Landschaftspflegevereinigung
und Lichs Bürgermeister Bernd Klein (5.v.l.). Foto: elf
Neues Laichgewässer im Licher Stadtwald
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- Veröffentlicht am Samstag, 21. Januar 2012 14:44
Gießener Allgemeine vom 18.01.2012
Neues Laichgewässer im Licher Stadtwald
Mit zwei Amphibientümpeln die Laubfrosch-Population sichern
Lich (pm). Im Licher Stadtwald nahe des Pflanzgartens gibt es seit kurzem zwei Amphibientümpel. Geplant von Klaus-Peter Emrich von der NABU-Ortsgruppe und Eckhard Richter von der Revierförsterei Lich und umgesetzt von einer Gedener Firma dienen sie als Laichgewässer für den Laubfrosch, der in dem Waldgebiet bislang zwei Biotope besiedelt. Ziel des Projektes ist es, die Population des Laubfrosches zu stabilisieren und die Vorkommen miteinander zu vernetzen.
Die Maßnahme ist Teil eines von Hessen-Forst erstellten landesweiten Artenhilfskonzepts für den Laubfrosch, dessen Bestände in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zurückgegangen sind. Vorgesehen ist unter anderem, für die sehr wanderfähige Art in erreichbaren Entfernungen neue Laichtümpel anzulegen, Verbindungen zu anderen isolierten Teilpopulationen wiederherzustellen, um auf diese Weise einen Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen.
Möglich wurde der Bau der Amphibientümpel durch eine Spende der OVAG.

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