Neues Laichgewässer im Licher Stadtwald

Gießener Allgemeine vom 18.01.2012

Neues Laichgewässer im Licher Stadtwald

Mit zwei Amphibientümpeln die Laubfrosch-Population sichern

Lich (pm). Im Licher Stadtwald nahe des Pflanzgartens gibt es seit kurzem zwei Amphibientümpel. Geplant von Klaus-Peter Emrich von der NABU-Ortsgruppe und Eckhard Richter von der Revierförsterei Lich und umgesetzt von einer Gedener Firma dienen sie als Laichgewässer für den Laubfrosch, der in dem Waldgebiet bislang zwei Biotope besiedelt. Ziel des Projektes ist es, die Population des Laubfrosches zu stabilisieren und die Vorkommen miteinander zu vernetzen.
Die Maßnahme ist Teil eines von Hessen-Forst erstellten landesweiten Artenhilfskonzepts für den Laubfrosch, dessen Bestände in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zurückgegangen sind. Vorgesehen ist unter anderem, für die sehr wanderfähige Art in erreichbaren Entfernungen neue Laichtümpel anzulegen, Verbindungen zu anderen isolierten Teilpopulationen wiederherzustellen, um auf diese Weise einen Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen.
Möglich wurde der Bau der Amphibientümpel durch eine Spende der OVAG.

Schon 69 Handys für Havelniederung in Lich gesammelt

Gießener Anzeiger vom 18.01.2012

Schon 69 Handys für Havelniederung in Lich gesammelt

LICH (kjg). 69 alte Handys sind seit Oktober in die Sammelboxen der Nabu-Gruppe Lich eingeworfen worden. Damit kamen bislang fast 300 Euro für das Naturschutzprojekt „Untere Havelniederung" zusammen. Ziel ist, das „größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland" zu erhalten. Mehr als 1100 gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in dem Gebiet vor. Der Nabu will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und Naturparadiese schaffen. Doch der Nabu Deutschland benötigt Unterstützung. Die Licher wollen einen Beitrag leisten: Sie wollen 333 Handys sammeln, damit ein Betrag von 1000 Euro für das Naturschutz-Projekt zusammenkommt. Die Sammelaktion wird also weitergehen. Entsprechende Boxen befinden sich im Edeka- sowie im Rewe-Markt. Damit kann man auch etwas Gutes für die Umwelt tun. Wenn alte Handys über den Hausmüll entsorgt werden, gefährden sie die Umwelt durch Schadstoffe. Werden sie recycelt, dann werden die enthaltenen Rohstoffe wiederverwendet. Pro Gerät bekommt der Nabu drei Euro. Der Nabu gibt die Handys zu einem Verwertungsbetrieb. Dort werden sie fachmännisch zerlegt, und die wertvollen Metalle wie Gold, Silber und Nickel, werden eingeschmolzen und wiederverwendet.

Zwei Tümpel für Licher Laubfrösche

Gießener Anzeiger vom 18.01.2012

Zwei Tümpel für Licher Laubfrösche

Projekt ist Teil eines landesweiten Artenhilfsprojekts
(red). Im Licher Stadtwald in der Nähe des Pflanzgartens hat die Gederner Firma Heck zwei Amphibientümpel angelegt. Gemeinsam geplant wurde das Projekt von Klaus-Peter Emrich vom Nabu Lich und Eckhard Richter von der Revierförsterei Lich. Die Tümpel dienen als Laichgewässer für den Laubfrosch, der in dem Waldgebiet bislang zwei Biotope besiedelt. Durch dieses Bauprojekt sollen die Population des Laubfroschs stabilisiert und die Vorkommen miteinander vernetzt werden. Die Maßnahme ist auch Teil eines von Hessen-Forst erstellten landesweiten Artenhilfskonzepts für den Laubfrosch, dessen Bestände in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen sind. Deshalb sieht das Konzept unter anderem vor, dass für die sehr wanderfähige Tierart in erreichbaren Entfernungen neue Laichtümpel angelegt werden, die Verbindungen zu anderen isolierten Teilpopulationen wiederherstellen, um einen Austausch zwischen ihnen zu ermöglichen. Der Bau der Tümpel wurde ermöglicht durch eine Spende der Ovag.

Hilfe für den Steinkauz

Licher Wochenblatt vom 29.12.2011

Hilfe für den Steinkauz

Lich (-). Die Licher Ortsgruppe des Naturschutzbunds (NABU) führte eine Artenhilfsmaßnahme für den bedrohten Steinkauz durch. Von der Vogelschutzwarte Frankfurt wurden 16 Steinkauzröhren geliefert, die von Karl-Heinz Mühl und Eckhard Richter in Streuobstbeständen bei Lich und Hungen aufgehängt wurden.

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NABU-Lich setzt sich für den Steinkauz ein

Gießener-Anzeiger vom 28.12.2011 - Aus Laubach und Lich

NABU-Lich setzt sich für den Steinkauz ein

Die Licher Ortsgruppe des Naturschutzbunds (Nabu) setzte sich für den bedrohten Steinkauz ein. Von der Vogelschutzwarte Frankfurt wurden 16 Steinkauzröhren geliefert, die von Karl-Heinz Mühl und Eckhard Richter in Streuobstbeständen bei Lich und Hungen aufgehängt wurden. Zwar wurden in den vergangenen Jahren im Landkreis zwischen 60 und 80 Brutpaare in den vogelkundlichen Jahresberichten gemeldet, im Bereich Lich/Hungen sei die Verbreitungsdichte aber sehr gering. Klaus-Peter Emrich, Vorsitzender des Licher Nabu, betonte, dass man eine besondere Verantwortung für die Erhaltung und Förderung der Steinkäuze habe. Er hoffe, dass die Kauzbestände durch das Aufhängen der speziellen Niströhren angehoben werden können. Ermöglicht wurde das Projekt dank einer Spende der Ovag. (red)